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Wir verwenden diese sehr gute Variante am liebsten (Ruedi und René Schneider). Über einen Slipstek kann man einen Palstek "vorbereiten", um ihn dann in einer zeitknappen Situation (Vorbeifahren an einem Ring o. ä.) sehr schnell und sicher zu stecken. Hier dargestellt mit einer Spiere, um den man ihn knotet:
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Man bereitet einen Slipstek vor, also eine Bucht, die durch ein Auge gelegt wird. Das Auge darf nicht zu eng sein, sonst bekommt man Probleme. Mit der Länge der losen Part entscheidet man bereits jetzt über die endgültige Größe des Palsteks. |
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Man führt sein loses Ende um die Spiere oder durch den Ring oder ähnliches ... |
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... und führt das Ende durch die Bucht des Slipsteks (von welcher Seite, ist egal, je nachdem kommt zum Schluß die lose Part innerhalb oder außerhalb des Palsteks zu liegen).
Die lose Part wird nach dem Durchstecken parallel zu sich selbst zurückgeführt ... |
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... und diese Bucht mit der linken Hand gut festgehalten.
Mit der rechten Hand zieht man nun kräftig am Slipstek, als wenn man ihn wieder öffnen wollte, und zieht damit die lose Part mit durch das Auge des Slipsteks. |
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Der Slipstek "klappt" dabei auf die andere Seite und schlingt sich um die lose Part, die von der linken Hand gehalten wird. |
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Gegebenenfalls muss man das Ganze vor dem endgültigen Festziehen noch etwas zurechtrücken, es ist kein "Selbstgänger". |
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Fertig. |
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RORINGSTEK
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Der Name dieses Knotens leitet sich vom sogenannten Roringanker ab. Man kann mit ihm einen Ring , eine Spier oder auch das Auge eines Palsteks belegen.
Er ist sicherer, dafür aber auch etwas komplizierter als der Webleinstek und wird dann benutzt, wenn etwas dauerhaft an einer Leine hängen soll. Durch einen zusälichen halben Schlag oder durch Bändseln des losen Parts kann man den Knoten noch haltbarer machen. Ein großer Vorteil dieses Steks ist, dass er sich auch im nassen Zustand noch leicht von einem Ring oder Anker lösen l |
Kreuzknoten klassisch geschlagen
Zum Schlagen des Kreuzknotens kann man sich natürlich die alte Regel "Links über Rechts, Rechts über Links" merken, besser ist es aber ohne feste Regeln, denn wenn man mal eine Situation hat, die nicht der Regel entspricht, sitzt man auf dem Trockenen. Für den Kreuzknoten gibt es ein einfaches Vorgehen nach dem ersten Kreuzen, das auf einer Sichtprüfung dessen basiert, was man schon gemacht hat.
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Die beiden Enden kreuzend übereinander legen, wobei es egal ist, welches Ende (blau oder rot) zuoberst kommt. |
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Nun muss man einfach das betrachten, was vor einem liegt, davon hängt ab, wie anschließend das 2. Kreuzen ausgeführt wird: Die beiden losen Enden müssen so übereinandergelegt werden, dass jedes Ende vor dem 2. Kreuzen jeweils auf der gleichen Seite liegt wie beim ersten Kreuzen (Blau liegt über Rot, und Rot liegt unter Blau). |
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Da sich ein Tau beim 2. Kreuzen genau einmal um das jeweils andere legt, bleibt Blau oben (links) und rot unten (rechts). |
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So ist es falsch (Blau liegt auf verschiedenen Seiten der roten "Gegenkurve", Rot entsprechend auch). |
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Entsprechend kann das Ergebnis nicht überzeugen (auf englisch heisst das "Granny knot": Großmutter-Knoten) |
Knoten: Kreuzknoten öffnen
Der Kreuzknoten lässt sich relativ leicht wieder öffnen, ohne zu "pulen":
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Das eine Ende kräftig gerade ziehen und den Kreuzknoten dadurch ... |
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... "kentern". Dann lässt er sich leicht auseinandernehmen oder -- noch einfacher -- abstreifen. |
Der Mastwurf
| Dieser Knoten ist schnell und sicher, um ein Ende an einem Balken zu befestigen. Er zieht sich selten zu, kann sich unter Spannung sogar lösen, wenn sich der Balken dreht. Oft benutzt um Bünde zu beginnen und beenden. |
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Mit ein bisschen Übung kann er einhändig gebunden werden. Besonders nützlich für Segler und Bootfahrer bei der Basler Hochsee-Navigationsschule! |
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Tip. Wenn Gefahr besteht, daß sich der Mastwurf löst, schlage mit der losen Part zwei halbe Schläge um die feste Part (Mastwurf mit zwei halben Schlägen)! |
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Der Achterknoten hat nur eine Funktion an Bord, nämlich das Ende einer Leine so zu verdicken, dass sie nicht durch eine Öse oder ein Auge ausrauschen kann. Dafür ist es sinnvoll, dass er nicht genau am Ende gemacht wird, sondern einen guten halben Meter vom Ende entfernt, damit man im Falle eines Falles auch noch ein Stück Leine hat, an dem man ziehen kann.
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- Achtknoten |
Der Slipstek ist ein halber Schlag auf Slip, und zwar solo (also nicht zu verwechseln mit irgendeinem anderem Knoten auf Slip).
Es handelt sich also um eine durch ein Auge gelegte Bucht.
Ich kenne folgende Anwendungsgebiete:
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- Temporäres Stecken eines halben Schlages, wo es nicht auf Sicherheit und Festigkeit, sondern auf Schnelligkeit des Steckens und Lösens ankommt.
Beispiele: "Kurzparken" eines Fenders an der Reling, Auftuchen eines Grosssegels auf dem Baum (in Verbindung mit einer Schlinge am anderen Ende, z. B. Palstek).
- Bau einer Strickleiter, bei der jeder Holm durch einen Slipstek geschoben wird.
- Knüpfen eines "vorbereiteten Palstek"
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Wenn man einen Knoten schnell wieder lösen will, kann man ihn "auf Slip" knoten. Das bedeutet, daß man das freie Ende der Leine nicht ganz durchzieht, sondern nur "halb", so daß man mit einem kräftigen Zug den Knoten wieder öffnen kann (wenn er nicht zu fest gezogen wurde). Beliebt ist das vor allem beim Kreuzknoten und beim Webeleinstek, die ja sowieso häufig nur temporären Charakter haben. Es gibt Knoten, die sich nicht sinnvoll auf Slip stecken lassen, z. B. der doppelte Schotstek. Und wenn man beim Kreuzknoten beide Enden auf Slip knotet, dann hat man ... eine Schleife.
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